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Blogger-Interview: Justina Ramanauskiene über Inspiration und wichtige Hauptstädte

„Es ist einfacher, die Welt, die ich sehe, durch Bilder zu teilen als durch Worte.“ Im Alter von 14 Jahren schwor sie, nie wieder zu kochen, jetzt ist Justina eine erfolgreiche Food-Fotografin und -Bloggerin.

Die studierte Archäologin Justina präsentiert ihre Liebe für Fotografie und Essen in ihrem Blog. ©Justina Ramanauskiene

Erzähle uns etwas von dir!

Ich bin Justina. Ich habe einen wunderbaren Ehemann, der mich unterstützt und motiviert, fotografisch zu wachsen. Wahrscheinlich wäre ich nicht in der Food-Fotografie tätig, wenn nicht er nicht wäre. Wir haben zwei wunderbare Kinder, die uns immer wieder in den Wahnsinn treiben und trotzdem lieben wir sie sehr. Sie sind auch der Motor, der mich nicht anhalten lässt. Der Name meines Mannes ist übrigens Vilnius wie die Hauptstadt von Litauen, meine Tochter heißt Sofija, wie die Hauptstadt von Bulgarien, und mein Sohn Paris, wie die Hauptstadt von Frankreich – meiner liebsten Stadt der Welt. Ich habe also drei persönliche Hauptstädte immer an meiner Seite.

Was finden wir in deinem Blog?

In meinem Blog „sugar to dust“ geht es um Essen und Reisen. Die meisten Beiträge sind Food-Fotos und Rezepte. Ich bevorzuge Desserts, besonders Kuchen. Außerdem gibt es Fotos und Geschichten von meinen Reisen, Stadtlandschaften und Selbstportraits zu sehen. Ich liebe die Fotografie insgesamt, daher findet ihr im Blog auch meine Fotoexperimente.

Was ist deine Inspiration?

Ich bin inspiriert von der Umgebung, der Interaktion mit Familie und Freunden, anderen Bloggern und Fotografen. Ich bin extrem inspiriert von Reisen, neuen Leuten, die ich dort treffe, und von Kinofilmen. Eine kurze Aufnahme eines Gerichtes in einem Film kann mich anstecken und ich beginne sofort zu planen und Produkte zu beschaffen, die zum Kochen oder Backen benötige. Sowohl zu Hause als auch auf Reisen besuche ich gerne lokale Lebensmittelmärkte. Es gibt dort so viele Farben und Formen zu entdecken. Da kann ich selten ruhig bleiben, möchte dieses und jenes kaufen und sofort mit den Aufnahmen beginnen.

Was magst du am meisten am Bloggen?

Ich bin kein begeisterter Blogger, denn ich schreibe nicht so gerne. Ich muss mich immer zwingen etwas zu schreiben, bevorzuge die Fotografie. Ich mag stimmungsvolle, dunkle Bilder. Als Autodidaktin entdecke ich gerne, wie man Licht, Schatten und Kompositionen steuert. Übrigens fotografiere ich nur bei natürlichem Licht, habe kein Studio mit künstlichem Licht.

Was willst du erreichen? Was sind deine Ziele, Wünsche….

Ich würde wirklich gerne ein reisender Food-Fotograf sein. So könnte ich alles vereinen, was ich liebe – Reisen, Essen und Fotografieren. Außerdem habe ich den Ehrgeiz, einige fotokulinarische Bücher zu veröffentlichen.

Ein Fun Fact, den du mit uns teilen möchtest?

Mein Vater scherzte über meine frühen Kochversuche als ich 10 bis 14 Jahre alt war. Meistens landete mein Kuchen erfolglos in einem Mülleimer, zusammen mit meiner echten Enttäuschung und dem Schwur, dass ich niemals wieder kochen werde.

Was bedeutet Essen für dich?

Essen ist Leben für mich. Und nicht nur als physische Zufuhr von Nährstoffen für meinen Körper. Es ist viel mehr. Es ist Backen oder Kochen – der Prozess selbst, die Kreativität, die Kommunikation, die Verkostung, neue Erfahrungen. Ich liebe es, wenn der Chefkoch im Restaurant versteht, dass in jedem Gericht nicht nur die Zutaten oder der Geschmack das Ausschlaggebende ist, was ein Gericht köstlich macht – es ist eher die Kombination aus Geschmack, Geruch und Aussehen. Und als Fotograf würde ich sagen, dass der Look dabei einer der wichtigsten Bestandteile ist. Es geht um den ersten Eindruck, wie bei Menschen auch. Man entscheidet in den ersten 10 Sekunden ob man weiter interagieren will. Essen ist ein Wunder, ich liebe es sehr.

 

Klickt euch hier zu den Food-Bildern von Justina bei StockFood!

 

Eure
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