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New-In: Iris Wolf

Ihr Weg zur Blumen- und DIY-Fotografin erzählt sich wie ein modernes Märchen. Fotografin Iris Wolf ergänzt nun die living4media-Kollektion, ihre aufregende Story gibt’s direkt dazu.

Weil ihr Vater dort als Entwicklungshelfer arbeitete, wurde Iris Wolf in Kamerun geboren. Dort adoptierte die Familie noch ein weiteres Mädchen. Zurück in Deutschland, zog die Familie aufs Land und die beiden Schwestern bekamen ein Brüderchen. Diese Geschwister-Dreierbande, so Iris, hält bis heute stark zusammen. So überstanden sie auch dunkle Gewitterwolken, wie beispielsweise die Trennung der Eltern.

Nach dem Abitur folgten für Iris ein Aufenthalt als Au Pair- Mädchen in Boston, ein abgebrochenes Lehramtsstudium in Köln, eine Ausbildung zur Damenschneiderin in Frankfurt, zwei Jahre Anstellung als Damenschneiderin am Staatstheater in Stuttgart und letztendlich noch ein Umzug nach Köln –  ein Zickzack-Lebenslauf mit der Suche nach dem Lebensziel. Als sie schließlich eine Woche im Krankenhaus verbringen musste, kam die Erkenntnis:

Nein, so ein Leben möchte ich nicht weiterführen!

Iris träumte schon immer als Fotografin und Künstlerin tätig sein zu können. Sie erinnerte sich daran, wie sie als Kind im Fotolabor des Vaters mit Begeisterung SW-Bilder entwickelte. Iris meldete sich arbeitslos, gestaltete eine Mappe (vor der sie immer Angst hatte) und bewarb sich deutschlandweit an Design- und Kunsthochschulen. In Dortmund wurde sie angenommen und studierte dort fünf Jahre Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie.

Iris Wolf hat ein Ohr für Menschen, denen es nicht so gut geht. Sie widmet sich mit Reportagen und Ausstellungen den Menschen, die eher am Rande der Gesellschaft stehen. Durch die Geburt ihrer Tochter, die sie mit 40 Jahren erleben durfte, wurde sie schließlich etwas sesshafter.

Ich erinnerte mich an meine Kindheit auf dem Land. Ich fing wieder mit dem Basteln an, hatte große Lust am Nähen und begeisterte mich für Blumen, Wälder, Wiesen. Ich machte es mir schön.

Die Idee das alles auch zu fotografieren, kam Iris Wolf eher zufällig. Für ihre erste Foto-Strecke umwickelte sie ein Herz aus Drahtbügel mit Blumen –  und: eine renommierte Zeitschrift kaufte diese sofort. Die beflügelnde Erfahrung motivierte sie dazu, weiterhin als Fotografin zu arbeiten. Mal sind ihre Schwerpunkte Blumen oder Papier, mal realisiert sie DIY-Projekte mit Kindern, mal näht sie etwas. Iris ist gerne in der Natur, dort kommen ihr plötzlich Ideen, die sie sie so schnell es geht umsetzt. Soziale Reportagen und Kunstprojekte macht sie immer noch, durch die Beschäftigung mit der Natur fühlt sie sich dabei jedoch ruhiger und lässt sich durch die gesellschaftlichen Themen nicht mehr so schnell aufreiben.

Ich bin sehr zufrieden mit diesem Mix. Es macht mich glücklich.

Ihre nächste Idee ist es, einen Schrebergarten zu pachten – als Refugium, als Outdoor-Studio und Werkstatt. Die Verwandlung von Garten zu Paradies möchte sie natürlich auch mit der Kamera festhalten.

Hier geht’s direkt zu den Bildern von Fotografin Iris Wolf!
Eure
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